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Aktionen und Petitionen

Europas Megaschlachthof in Wietze stoppen

Europas größten Schlachthof in Wietze stoppen!
2,5 Millionen geschlachtete Hühner in der Woche, 134 Millionen im Jahr, dazu 450 Großmastbetriebe zur Belieferung – diese Zahlen offenbaren die hässlichen Seiten der Essenskultur in Deutschland. Die Errichtung des Megaschlachthofes in Wietze (Landkreis Celle) steht kurz vor seiner Durchsetzung.

Unterstützen Sie jetzt die Mailaktion und setzen Sie ein Zeichen gegen die industrielle Tierwirtschaft und ihre negativen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt!

Textmuster

Sehr geehrter Herr Landrat Wiswe,
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Klußmann,

mit diesem Schreiben möchte ich meiner Sorge und tiefen Unruhe mit Blick auf die geplante Unternehmensansiedlung der Rothkötter-Gruppe im Aller-Leine-Tal Ausdruck verleihen, und Sie bitten, noch einmal mit bestem Wissen und Gewissen über die Sache nachzudenken. Die Errichtung dieses Schlachthofes – dem größten Europas – wäre ein Desaster für jedes einzelne Tier, das Opfer der routinierten Tötung werden muss.

Reden wir Klartext: Dieser Mega-Schlachthof ist zwar in der Lage 7.5 Tiere pro Sekunde zu töten, doch vor allem ethische Bedenken sollten uns bei diesem Bauvorhaben die Haare zu Berge stehen lassen. Wer den Produktionsprozess von Mast bis Schlachtung gesehen hat und dennoch keine Bedenken hat, muss schon ziemlich abgehärtet sein. Die völlige Entkopplung von Boden und Produkt macht aus der marktaffinen „Veredelungswirtschaft“ einen Vorgang, gegenüber dem die in der Branche typischen idyllischen und glücklichen Werbebotschaften nur noch als blanker Zynismus zu verstehen sind.

Die Folgen der intensivierten Tierwirtschaft und Fleischproduktion sind immer dieselben: Enge im Stall, das Fehlen von Beschäftigungsmöglichkeiten und Tageslicht, quälende Tiertransporte und fehlende Betäubungen bei schmerzhaften Eingriffen. Effizienzsteigerung und Kostenminimierung haben auch hier ihre Spuren hinterlassen und missachten die grundlegendsten Bedürfnissen der Tiere. Natürliches Licht, Raum, Schutz, medizinische Versorgung, soziale Strukturen – all das sind nur hinderliche Kostenfaktoren in einer Lebensmittelmaschinerie, vor deren grausamen Innenleben der normale Verbraucher schon lange die Augen verschlossen hat.Massenmästung und Massenschlachtung – das bedeutet Tierquälerei auf höchstem Niveau. Ökonomisch wie ökologisch wären der Schlachthof und die 450 Mastbetriebe, die seine Auslastung gewährleisten sollen, eine folgenschwere Weichenstellung für den Menschen, vor allem aber für die Tiere.

Ich bitte Sie, werden Sie sich ihrer Verantwortung und den Folgen Ihres Handelns bewusst. Stoppen Sie den Schlachthof, und ermöglichen Sie Wietze und Celle eine andere Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen

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